Hangwaage, einarmig Blockieren lernen, nur wie?
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Trainingslehre
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 25.02.2013 - 13:37
Im Moment hab ich einen Lauf (2x Fb 7c+ Flash).
Liegt daran dass bei uns endlich eine richtig gute Boulderhalle aufgemacht hat mit farbreinen und guten Bouldern die allesamt sinn machen. Außerdem endlich eine Halle in der die Boulder wirkliche Schwierigkeitsgrade haben und nicht nur einen Bereich von 7a-7c in Schwarz. Da sieht man besser was beim Training vorangeht.
Mich demotiviert die Halle meist eher deshalb weil die Boulder und Routen so lieblos und schlecht geschraubt sind. Mit dem Hallenkelttern selber kann ich mich schon anfreunden. |
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Thomas Zilch 


Beiträge: 293
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Beitrag vom: 25.02.2013 - 13:49
wow.. hammer. ja, schwierigkeitbewertungen fänd ich auch besser beim bouldern in den hallen. diese sind natürlich sehr subjektiv aber trotzdem finde ich es förderlicher zur motivation.
gabs in gilching am anfang im boulderraum hat man dann leider wieder abgeschafft.
wer möchte denn in der halle oder fels ne angabe zur route haben wie "liegt irgendwo zwischen 8- und 9+".
ist meine meinung, viele finden die farbbewertung auch gut weil eine mehr oder wenige objektive bewertung eh nicht möglich ist und es vielen halt um gute züge geht nicht um nummern. auch ok..
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 25.02.2013 - 14:30
Ja aber subjektiv bewertet sind die Boulder am Fels ja auch. Schwierigkeitsgrade absolut zu messen geht ja nicht. Man merkt ja selbst ob die Route jetzt wirklich zu leicht war oder ob es schon passt. Wenn ich eine Route gehe in einem bestimmten Grad und ich danach aber weiss dass dieser Grad komplett Überbewertet war merk ich das schon und bin dann auch nicht besonders gepusht oder zufrieden damit.
Andersrum gibts auch die "old school ego killer" die gefühlte fünf Grade unter ihrem tatsächlichen Niveau bewertet wurden.
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 27.02.2013 - 07:12
Routenbewertungen beim Boulder? Also blos so ne Korridorangabe, dass Farbe XY z.B. 6c+ - 7a+ geht oder wirklich Boulder X 7b ?
Des finde ich echt mal gut. Vorallem für Nichtboulderfreaks warscheinlich besser zur Orientierung.
Gruß Martin |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 17.11.2013 - 23:47
Hallo Martin (Hagn),
vor 1 1/2 Jahren hast Du hier die Frage gestellt, wie man am besten die Hangwaage und den einarmigen Klimmzug trainiert und Du hast ja auch jede Menge Antworten erhalten. Jetzt würden mich mal ein paar Sachen interessieren:
- Klappt´s jetzt mit der Hangwaage und dem Einarmigen?
- Falls ja, wie/was hast Du trainiert?
- Was hat´s Dir gebracht?
- Falls Du´s nicht geschafft hast: Hat Dir das Training was gebracht?
Für Deine Antwort schon mal vielen Dank im voraus
Gruß Martin |
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 21.11.2013 - 11:43
Hallo Martin (Grulich)
also Hangwaage konnte ich letzten Winter in der Regel 15 Sekunden mit einem Bein halten.
Und das einarmige ablassen hat bei mir nicht so gut geklappt aber ich arbeite weiter dran :)
Generell hat es ein wenig was gebracht eich die Füße in steilem Gelände besser halten zu können.
Gruß Martin |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 21.11.2013 - 23:06
Hallo Martin (Hagn),
so ähnlich habe ich Deine Antwort erwartet
Mir ging´s früher auch nicht viel anders. Die Hangwaage habe ich einbeinig geschafft und den Einarmigen mit 2 Fingern in der Bandschlinge rechts und links. Trotzdem war bei mir spätestens beim 9. Grad Schluss.
Ein paar Tipps für steile Routen:
- Einarmig ziehen bringt recht wenig. Einarmig fixieren ist aber schon ziemlich wichtig.
- Die Hangwaage wird Dir nur viel nützen, wenn Du auch entsprechend Zehen/Waden/Beinkraft usw. hast. Auch hier ist das schwächste Glied die Grenze.
- Mit isolierten Übungen kannst Du Dich relativ schnell verletzen. Mit am gefährlichsten sind Schulterzüge/Übungen da die Schulter nur durch Bänder fixiert ist.
Die Moral von der Geschicht´:
Am besten Klettern/Bouldern/Systembouldern. Einmal steile Routen mit weiten Zügen und guten Griffen, dann wieder mal weniger steile bzw. kurze Sachen mit kleinen Griffen. Und auch hier möglichst immer wieder andere Routen.
So regeneriert man gut und verletzt sich auch nicht so schnell und das ist für mich am wichtigsten.
Wer die Hangwaage kann, ist wahrscheinlich im Turnverein am besten aufgehoben - da gibt´s beim Klettern wichtigeres
Gruß Martin |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 22.11.2013 - 23:20
Habe soeben festgestellt, dass meine Anmerkung über den Aufbau der Schulter ziemlich oberflächlich war.
Hier mal ein Zitat von Anna W., die das von Berufs wegen etwas besser weiß:
Die Schulter wird übrigens zum Glück nicht nur durch Bänder gehalten. Im Gegenteil: Das Besondere an der Schulter ist die extrem hohe Beweglichkeit. Darum muss die Fläche, in der der Kugelkopf liegt, extrem klein sein und die Befestigung sehr flexibel. Flexibel sind Muskeln. Darum ist der Oberarmkopf fast rund rum von Muskeln umgeben, die dann auch an selbigem ansetzen. Diese Muskeln nennt man die Rotatorenmanschette. Sie sind die geniale Verbindung von Stabilisation und Beweglichkeit.
Das Kniegelenk z.B. ist wesentlich mehr durch die Knöcherne Form (Schanier) und durch in die Kapsel integriert und andere Bänder fixiert. Das ergibt mehr Stabilität und weniger Beweglichkeit.
Hallo Anna, vielen Dank
Werde in Zukunft auf meine Schultern noch besser aufpassen
Gruß Martin |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 22.11.2013 - 23:58
Wenn ich das nun richtig verstanden habe, kann man die Schultern vor Verletzungen schützen, indem man die Schultermuskulatur gut trainiert. Stimmt das so? |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 23.11.2013 - 00:39
Hallo Kalle,
da kennt sich die Anna wahrscheinlich besser aus.
Ich kann für mich nur sagen, dass ich Schulterzüge nur noch beim Klettern mache und dann auch möglichst selten. Für ganz schlecht halte ich diese ewig weiten Spanner in Boulderquergängen. Da ich da selber Probleme bekommen habe, bin ich jetzt sehr vorsichtig gewordem. Seit ich diese Boulderquergänge nicht mehr mache, geht´s mir wieder gut. Wer keine Schulterprobleme hat, dem kann´s ja egal sein. Ich kenne jedenfalls Leute, die sich die Schulter richtig versaut haben.
Eigentlich ist es ja immer gleich. Wenn ich meinen Körper überstrapaziere, sendet er mir Alarmzeichen (Schmerzen). Dann muss ich in der Regel so lange kürzer treten, bis nix mehr weh tut.
Beim Radeln mit zu starker Belastung geht´s z. B. auf die Knie
Gruß Martin |
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