Hangwaage, einarmig Blockieren lernen, nur wie?
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Trainingslehre
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 29.09.2012 - 15:14
dieser weise mann hat auch noch irgendwas vom kaffee trinken als integraler bestandteil des klettern erwähnt |
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 10.02.2013 - 23:33
also die hangwaage macht gute fortschritt macht gute fortschritte, nur das blockieren ist noch nciht so gaaaaaaanz spruchreif |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 00:06
Das wird auch noch |
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Heiner Müller 

Beiträge: 39
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 01:23
kannst du das denn mit der hangwaage, kalle?
bei allem respekt vor dem "weisen mann":
er hätte bei seinem spruch hinzufügen sollen, daß das mit der kraft nur gilt, wenn zuvor die technik perfektioniert worden ist. ich nehme an, daß er es auch sehr ironisch gemeint hat, wenngleich sein kletterstil doch sehr kraftbetont war... |
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 09:57
Wie war.
Ich würd mir nicht zu viel von Blockierübungen erwarten.
Ich kann im gegensatz zu den meisten Kletterkollegen z.B. einarmige Klimmzüge, kletter aber trotzdem um 2 Grade schlechter als die. |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 10:28
Tut das was zur Sache, ob ich sie kann?
Wer der "weise Mann" war, braucht man hier denke ich nicht erwähnen. Und der hatte durchaus Kraft....
Ich kenne Martin und er trainiert sehr fleißig. Daher wird er auch den Einarmigen bald können. Und wenn man hohe Ziele hat... (wirst übrigens lachen, ich versuche ihn durchaus etwas zu bremsen)
Technik ist wichtiger als Kraft, da geb ich Euch recht. Aber ab einem gewissen Grad kommt man mit Technik alleine halt auch nicht mehr weiter. Außer man ist Plattenschleicher |
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Alan Little 


Beiträge: 76
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 11:13
"Technique is no subsitute for power", sagte noch ein Weiser (Ben Moon)
Ich bin in dem glücklichem Zustand, weder die eine noch den anderen zu besitzen. Habe also völlig freie Wahl, in welche Richtung ich mein Training fokussiere ... |
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Thomas Zilch 


Beiträge: 293
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 11:28
ist das nicht beneidenswert?  |
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Heiner Müller 

Beiträge: 39
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 17:59
zu dem thema hätte ich einen echt historischen buchtip:
sportklettern heute vom weisen mann persönlich (1985).
ich habe das buch leider selber nicht, deshalb beschreibe ich aus dem gedächtnis. wenn es einer von euch hat, kann er ja gern mal genau zitieren.
jedenfalls spielte die route magnet am richard wagner fels dort eine wichtige rolle zur demonstration. besonders lustig fand ich die sog. nötigen kraftvorraussetzungen für diese route. dort stand, man müsse dafür soundsoviele zig klimmzüge und liegestütze und was nicht noch alles hintereinanderweg können, dann hätte man die kraft für diese route!
als ich fast 20 jahre später diese route (schon völlig abgespeckt; also die route ) kletterte, konnte ich mit sicherhheit nicht diese anforderungen erfüllen. viele mädels, die diese route im laufe der jahre geklettert sind, konnten dies sicher noch weniger als ich. scheinbar hat der weise mann oder einer seiner freunde zum zeitpunkt seiner begehung gerade diesen kraftlevel gehabt und gemeint, der sei nun gerade genauso nötig. etwas skuril, oder?
vor hangwaagen habe ich respekt. erstens konnte ich nie eine und zweitens ist das ein ausdruck von körperspannung, der die ausführung einer hervorragenden technik in stark überhängenden routen und dächern erst in perfektion ermöglicht! aber auch in diesen routen gilt: die hangwaage und die klimmzüge allein bringen (außer einem höchst ungrazilen gehampel) nicht viel. wenn die technik stimmt, kann man auch sehr steile sachen noch klettern, wenn man weder hangwaage noch endlose klimmzüge hinbringt. kommt alles zusammen, ist man natürlich in noch schwereren routen unterwegs. so gesehen, kann man natürlich nie genug kraft haben, wie der weise mann verlauten ließ. die kraftbolzerei allein führt aber definitiv in eine sackgasse mit unschönem kletterstil... und verhindert durch pseudoerfolge die arbeit an der technik.
dazu noch ein witz, für die, die ihn bisher erfolgreich umgangen haben:
was macht ein fränkischer kläddärä, wenn ihm die beine amputiert werden? er klettert einen grad schwerer! |
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Thomas Zilch 


Beiträge: 293
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Beitrag vom: 11.02.2013 - 18:28
ich hab das buch, zumindest verteilt in einzelseiten rumfliegen. das mit den klimmzügen, leisten hängen war ja in dem buch nur als trainingstip gedacht. also bsp: 20 sek hängen, dann 10 klimmzüge, dann nochmal 10 sek hängen etc. als simulation der route um es zuhause im trockentrainig trainieren zu können bzw ungefähr den anforderungen gerecht zu werden. das war ja zu einer zeit als es noch keine hallen oder ähnliches gab. es war doch nur der versuch das training aus anderen sportarten auf das klettern zu übretragen. das war ja damals so mehr oder weniger neu und revolutionär. er hat ja nicht geschrieben man muß 50 klimmzüge können dannkann man die route klettern... |
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