Vorlieben beim Klettern und Schwächen trainieren
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 18.01.2014 - 21:41
Es gibt zu viele Gründe, die dagegen sprechen. Mir machen Platten einfach keinen Spaß - weder das Klettern noch das Stürzen...
Was bringts, wenn man panisch 3 Meter über dem Haken steht, es nicht mehr vor und nicht mehr zurück geht, man dann abrutscht und sich noch richtig anhaut? Bringt nur Sturzangst
Da klettere ich lieber das, was mir Spaß macht und wenn ich fliege, dann gehts ins Leere |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 18.01.2014 - 21:57
Mir geht´s da eigentlich ähnlich. In senkrechten Wänden braucht man einen top Sicherer, dass man nicht reinknallt und in geneigten Sachen ist es oft richtig gefährlich. Habe mal am Grimselpass in der Schweiz einen Kletterer gesehen, als der eine 80 Grad steile Granitplatte runtergeflogen ist. Der ist irgendwann an einem schmalen Band hängengeblieben und dann: Salto mortale
Gruß Martin |
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Benjamin Wyss 

Beiträge: 6
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Beitrag vom: 19.01.2014 - 08:44
Am liebsten habe ich kleine Leisten oder Ueberhänge. In der Halle ist nun Zeit auch etwas an den schwächen zu arbeiten. Hat dort ein Route mit Sloopern, sind gar nicht das was ich mag. Gehe an jedem Hallenabend einmal in die Route, die Motivation hole ich mir in der Herausforderung die Route zu bezwingen. Ich hoffe das mich das weiterbringt wenn man an seinen schwächen schaft, obwohl ich natürlich viel lieber an einer Route mit kleinen Leisten gut aussehe.
Im letzten Sommer haben wir das selbe mit einer plattigen Route gemacht. Als wir zum ersten mal im Klettergarten dort waren, waren alle leichteren Routen besetzt. Ganz links waren noch zwei Eingebohrte Projekte welche noch nicht bewertet waren. Das hat uns gereizt, haben die nächste Zeit nichts anderes geklettert wie dieses Projekt. Nach dem wir beide sie Rotpunkt geklettert sind, haben wir das Gebiet wieder gewechselt.
Heute bin in der Meinung, dass diese Plattenkletterei mich hat. Bin bei den Tritten viel weniger heickel und auch mit einem kleinen Tritt oder einer Wölbung zufrieden wenn dadurch die Positon passt. |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 19.01.2014 - 11:23
Hallo Kalle,
da ich noch einen gewissen Ergeiz habe , klettere ich Sachen, die mir nicht liegen sehr gerne, weil ich weiß, dass ich davon profitiere und weil ich auch allgemein nur dann einen Ergeiz entwickle, wenn ich wo Probleme bekomme. Wenn ich also eine Platte sehe, die mir unmöglich erscheint, dann wäre das für mich ein Traum, da mal irgendwann raufzukommen. Allerdings würde ich die dann erst einmal Toprope einstudieren oder möglicherweise sogar nur Toprope klettern. Leichte Platten steige ich natürlich schon vor, aber mit viel mehr Vorsicht, wie die meisten Leute.
Also, in Platten und natürlich auch in anderen mir anspruchsvoll erscheinenden Touren, entscheide ich von Fall zu Fall unterschiedlich.
Viel Spaß beim Entscheidung treffen
Gruß Martin |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 19.01.2014 - 17:35
...mir geht´s da so ähnlich, wie Benjamin. Meine Motivatipn hole ich mir in der Herausforderung, eine unmöglich erscheinende Route zu bezwingen und da gibt´s gerade optisch sehr schöne Platten.
Ich war jetzt z. B. öfters an der Schönen Aussicht in Routen, die mir eigentlich überhaupt nicht liegen und habe mich dabei natürlich ordentlich gesteigert.
Das sind für mich dann schon mal schöne Aussichten
Gruß Martin |
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Vesna Milardovic 


Beiträge: 101
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Beitrag vom: 19.01.2014 - 18:43
Ich mag Platten auch nicht hab aber auch festgestellt, je besser ich auf Platten laufe, desto besser wird meine gesamte Fusstechnik. Also steig ich ein, kämpf mich durch schimpfe wie ein Rohrspatz und danach belohne ich mich mit einer schönen leistigen Route oder einer Verschneidung.
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 19.01.2014 - 20:26
Hallo Vesna,
genau das denke ich auch, dass man vor allem das Stehen lernt. Und dafür scheinst Du ja jetzt auch entsprechende Schuhe gefunden zu haben.
Frauen die schimpfen - Du hast ja richtig Temperament
Viel Spaß beim Schimpfen (wenn´s nicht zur Gewohnheit wird)
Gruß Martin |
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 21.01.2014 - 09:28
Mir ist egal ob es ein Dach, Überhang, Platte oder Riß ist, solange ich nicht das Gefühl habe in der Nachbarroute zu klettern, nur Sika in der Hand zu haben oder mir gleich eine Verletztung zuzuziehen wird alles probiert.
@ Martin, die Schöne Aussicht hat nichts mit einer Platte zu tun ist wohl nur kleingriffige Wandkletterei |
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Vesna Milardovic 


Beiträge: 101
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Beitrag vom: 21.01.2014 - 10:09
@ Martin G. - ich schimpf nur in doofen Routen. Eine Freundin sagt immer "Wenn Du noch so viel Luft zum motzen hast kann die Route nicht wirklich schwer sein." Meist hat sie recht |
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Hartwig Pudzich 


Beiträge: 142
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Beitrag vom: 21.01.2014 - 12:08
Die meisten schweren "Plattenklettereien" sind wie Chris schon meinte meistens geneigte Wandklettereien an kleinsten Haltepunkten. Richtige Plattenklettereien, gibt es meines Wissens nach nur bis max. 9-/9 (fallen mir ein paar am Grimsel und auch am Glacier Point Apron im Valley ein), einfach deshalb weil man ab einem gewissen Grad der Neigung halt auch noch für die Finger Haltepunkte braucht.
Ich klettere gerne Platten, geneigte, senkrechte, abdrängende Wände, Risse, Verschneidungen,.... (solange die Risse nicht zu breit werden - das macht mir dann irgendwann keinen Spaß mehr).
Überhänge und Dächer sind (noch) nicht so meins, aber da bin ich am trainieren - es lebe die Boulderhalle.
Grüße
Hartwig
kleine Anekdote am Rande ;)
als Anfang der 80er Boreal die Fire auf den Markt brachten, sind die Schwierigkeitsbewertungen am Glacier Point Apron gepurzelt - einfach da der damalige Sohlengummi so viel besser gehalten hat als die vorher zur Verfügung stehenden Schuhe.... |
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