Verlass dich nicht auf fränkische Sanduhren...
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Sicherungstechnik
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 04.10.2016 - 00:20
und mal wieder, will jemand alles auf dem silbernen Tablett serviert haben :)
Nix für Ungut, dennoch wenn Leute immer erwarten, dass alles perfekt ist sei es Absicherung, Rechtschreibung und das Leben, dann werden sie dadurch auch nicht glücklicher :)
Wenn ich dieses memmenhafte Gehäuse über schlechte Absicherung im Frankenjura lese und hören, dann habe ich gar keine Lust mehr auf meine Rechtschreibung zu achten, sondern will nur noch meinen Unmut loswerden :)
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 04.10.2016 - 07:53
Hallo Florian, leider hakt die Eingabe übers Handy so stark, daß dann wohl nur Müll rausgekommen ist. Als ich es bemerkt hatte konnte ich auch nicht mehr editieren, das Abendessen war wohl zu ausgiebig. Viel Spaß beim Raten, hast ja Zeit da das Wetter eh schlecht ist diese Woche
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 04.10.2016 - 14:42
Ja, das kenne ich auch, dass das Handy Sachen schreibt, die man eigentlich gar nicht will... Wollte schon mal ein Gaudithema erstellen mit den lustigsten Handytexten |
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Hartwig Pudzich 


Beiträge: 142
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Beitrag vom: 04.10.2016 - 16:00
Zum Thema Handy - und Texterkennung es gibt bei uns eine Tour Futsgögen..... das war vor 10 Jahren das was du für Ettringen mit T4 herausbekommen hast ;)
Zum allgemeinen Kontext, mir fehlt bei vielen Leuten die ich im Moment häufig am Felsen antreffe ein Blick für potentielle Gefahrensituationen, und auch Sicherungsmöglichkeiten.
Einige kennen hier ja Ettringen, mit den Verschneidungen, Rissen und Kanten in den letzten Jahren sind hier mehrere Unfälle passiert, weil Leute einfach fröhlich von Haken zu Haken klettern wollten und die wirklich einfach zu legenden Keile und Friends nicht genutzt haben, etc., von Seilverlauf und der immer gegebenen Situation das man mal um eine Kante fliegen kann, rede ich jetzt nicht mal.
Sanduhrschlingen gefädelt zu lassen hat Vor- und Nachteile, ich kontrolliere jede Sanduhr die ich nutze, egal ob mit oder ohne vorgefädelte Schlinge.
In mir unbekannten Gebieten, habe ich zwischenzeitlich auch immer mal wieder einen Blick auf die Haken, es sind genug schlecht verbautes Hakenmaterial auch in aktuellen Gebieten vorhanden.
Grüße
Hartwig |
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 04.10.2016 - 16:58
Naja es kann ja jeder dem Material vertrauen dem er will.
Es geht ja nicht nur um Sanduhren, denn viele Leute klettern ja auch im Süden an rostigen Bolts und am besten noch in meeresnahe und haben nicht den geringsten Schimmer was das eigentlich bedeutet.
Aber jedem das seine.... |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 04.10.2016 - 17:34
Ja, Martin, so sehe ich es auch. Die meisten Kletterer vertrauen allem, was in der Wand steckt und irgendwie nach Sicherung aussieht. Ein kritischer Blick schadet also nie. |
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Tina Fraunholz 


Beiträge: 238
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Beitrag vom: 07.10.2016 - 14:00
@Chris
Du hast mich teilweise richtig verstanden. Ich lege tatsächlich keine mobilen Sicherungen, ich besitze keine Keile, keine Friends, lediglich zwei Bandschlingen. Ist halt meine Spielart zu Klettern. Trotzdem verlange ich keine Hakenleitern, sondern entscheide eben selbst, die Tour nicht zu klettern oder das Wagnis einzugehen oder mein Kletterpartner gibt mir seine Keile mit..... Ich klettere durchaus Routen mit hohen ersten Haken, weiten Hakenabständen und eventueller Groundergefahr. Eben meine eigene Entscheidung und die meines Sicherungspartners, der muss mich nämlich nicht sichern in einer Route wo er nicht der Meinung ist, dass er das verantworten kann.
Ich habe hier auch keine festgelegte Meinung, ob fixe Schlingen nun gut oder schlecht sind. Was mich an diesem Fall einfach geschockt hat, dass ich mir nicht sicher bin, ob ICH nicht auch einmal einer (zweiten) Sanduhr vertraut hätte und vergessen hätte, dass ich nicht einmal einen Haken unter mir habe. Dass hier jemand wegen so einem, wie ich finde kleinem menschlichen Fehler, seine Gesundheit oder gar sein Leben verliert.....
Und ... auch die Erfahrung hilft einem nicht , nicht doch einmal die falsche Entscheidung zu treffen. Wir wissen nicht wer der Verunfallte ist, welche Erfahrungen er beim Klettern hat, vielleicht ist diese Route weit unter seinem Kletterniveau und er hatte Kreislaufprobleme bekommen, hat die Sanduhr geprüft und für dick genug gehalten. Es sind nicht alle Verunfallten unerfahrene Vollidioten und uns Erfahrenen kann das gar nicht passieren...... leider bestes Beispiel: Kurt Albert
Das möchte ich zu bedenken geben..... und allen wünschen immer die richtige Entscheidung zu treffen. Bleibt gesund und am Leben |
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Daniel Steinbichl 


Beiträge: 45
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Beitrag vom: 07.10.2016 - 14:36
Es gibt viele erfahrene Kletterer, die Fehler machen. Gerade beim Sichern haperts da ganz oft. Aber es ist schon ein Unterschied, ob ich selber aktiv was falsch mache (Grifri Hebel festhalten, Tuber Seil oben, überstecktes Klippen etc.), oder mich irrtümlich auf einen Sicherungspunkt verlasse, der gar nicht vertrauenswürdig ist.
Meiner Meinung nach vertraut fast jeder Kletterer vorhandenen Sicherungspunkten erst mal. Und wenn Zweifel da sind, denkt man doch: Der Sicherungspunkt hat schon tausende Kletterer vor mir gehalten, wird also schon gut gehen. Wer hat schon mal an einem zweifelhaften Haken umgebaut und dann zum Sicherer gesagt: Bitte langsam und gleichmäßig ablassen....
Ich denke, der gleiche Unfall wäre den meisten Kletterern passiert, wenn sie in der gleichen Situation gewesen wären.
Diese Diskussion finde ich echt gut. Was ich für mich selber daraus lerne ist, dass ich vorhandene Sicherungen besser kontrollieren bzw. nicht mehr blind vertrauen werde. |
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Tina Fraunholz 


Beiträge: 238
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Beitrag vom: 07.10.2016 - 15:54
@Daniel
Du hast mich richtig verstanden!
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