Muss das eigentlich sein? Absicherung in Klettergebieten
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Sicherungstechnik
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Thomas Spandl 


Beiträge: 194
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Beitrag vom: 19.07.2011 - 16:49
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Thorsten Wild 


Beiträge: 601
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Beitrag vom: 20.07.2011 - 08:12
Mal Spaß beiseite.
Im Grunde genommen hat Kalle recht und bei schlechter abgesicherten Touren muss man halt von den mobilen Sicherungen her aktiv werden. Mein Problem war bei der einen oder anderen Route das ich weder eine Möglichkeit gesehen habe einen Keil zu legen noch eine Sanduhr zu bauen.
Welche Möglichkeiten sind mir denn noch entfallen? |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 20.07.2011 - 10:48
Die Sicherungsmöglichkeiten sind vom Gebiet und von der Schwierigkeit der Tour abhängig. 4er sind meist schlecht abgesichert, bieten aber meist auch viele Möglichkeiten selber Zwischensicherungen zu legen. Ab dem 8. Grad braucht man kaum mehr Sicherungspunkte selber bauen.
Generell stellen Kleile in den unterschiedlichsten Varianten die wichtigste Form der Absicherungsmöglichkeit dar. Danach kommen Schlingen und zu guter letzt geschlagene Haken (hab ich noch nie gebraucht).
Aber generell kann man sowas nicht sagen, da beispielsweise im Elbsandstein keine Keile gelegt werden können und hier Knotenschlingen die Aufgabe übernehmen. In Granitrissen wiederum wird man um Friends nicht drum herum kommen.
In der Fränkischen bevorzuge ich normale Kleile (Stopper) und vor allem Schlingen (als Sanduhr, oder um sie um Köpfchen zu legen). |
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Andi Huber 


Beiträge: 71
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Beitrag vom: 20.07.2011 - 13:38
Wenn man alpin klettert, dann ist es selbstverständlich, dass man Touren auch selber mit absichert. Dort sollten aber die Standplätze obligatorisch sein.
In Klettergärten ist es meiner Meinung nach nicht mehr up to date, Touren lebensgefährlich abzusichern. Das heißt nicht, dass 3 Meter Hakenabstand zu viel ist, aber dann sollte das Sturzgelände halt frei und ein Bodensturz ausgeschlossen sein. |
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Thorsten Wild 


Beiträge: 601
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Beitrag vom: 20.07.2011 - 13:48
/sign
Ich muss auch sagen das mir ein Hakenabstand von 3m noch nicht Kopfzerberechen bereitet. Wohlfühlen ist zwar etwas anderes, aber es geht.
Naja...wird schon und falls ich noch mal nach Schriesheim gehe werde ich halt probieren deutlich mehr mobile Sicherungen zu legen. |
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Sebastian Huber 


Beiträge: 138
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Beitrag vom: 07.08.2011 - 19:44
Ich finde, die Absicherung sollte so sein, dass bei einem Sturz ein möglichst geringes Verletzungsrisiko besteht. Das heißt, kein Bodensturz möglich ist bzw. kein Sturz auf Felsstufen. Weiter oben kann die Absicherung ruhig weiter sein, unten sollten geringere Hakenabstände vorhanden sein.
Natürlich muss eine Tour nicht idiotensicher gebohrt werden, der Kletterer sollte schon mit Klemmkeile* und Schlingen umgehen können... |
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Thorsten Wild 


Beiträge: 601
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Beitrag vom: 09.08.2011 - 12:52
Idiotensicher muss sie nicht sein...aber Ausschluss des Bodensturzes halte ich auch für ein absolutes Muß |
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Richie Bauer 


Beiträge: 187
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Beitrag vom: 10.08.2011 - 22:32
Wie der Name Absicherung schon sagt, sollte man eine Klettertour sicher klettern können. Natürlich kann man vom Kletterer erwarten, dass er die wichtigsten Sicherungstechniken beherrscht und auch in der Lage ist Klemmkeile* zu setzen. An sicherheitsrelevanten Punkten (bsp. möglichen Sturz auf den Boden bzw. auf ein Podest) sollte allerdings ein Bohrhaken gesetzt sein.
Ich könnte es ehrlich gesagt als Erstbegeher nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn ein anderer Kletterer wegen einen falsch gebohrten oder fehlenden Haken abgestürzt ist. |
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Steffi Esser 

Beiträge: 33
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Beitrag vom: 08.12.2011 - 08:37
Ich denke, heute muss keine Route mehr gefährlich abgesichert sein. Jeder Unfall, der vermieden werden kann, sollte auch vermieden werden - Philosophie des Erstbegehers hin oder her |
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