Ehrlichkeit bei den Begehungen
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 11:47
nö, war nicht der aufwand (haben ja geklettert und top-rope auf wunsch integriert). wenn pinkpoint eingeführt worden wäre, dann wären fakten geschaffen worden, wie sie die meisten kletterer (insbesondere die elite) nicht nutzen.
normalerweise versuche ich durchstiege ohne vorgeklippte haken. erster haken vorgeklippt, da zu gefährlich und crux darüber ist für mich akzeptabel. erster haken vorgeklippt und crux darunter ist für mich top rope. mehrere haken vorgeklippt ist für mich auch top-rope.
wenn die crux vor dem ersten haken ist, gibts ja noch das crash-pad 
gibts übrigens schon themen dazu |
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 11:52
Oh doch, wenn ich den Haken mit einer 1,2m Bandschlinge verlängere und klippe und dann nochmal mit einer normalen Exe dann habe ich zwei Sicherungspunkte und damit den Charakter verändert. Klar ist es anstrengender und es heißt Sportklettern, aber grundlegend gehört der psychische Aspekt nunmal dazu.
Ich finde dann kann ich gleich Toprope klettern und damit eingestehen das ich die Tour im Vorstieg nicht bringe.
Mir geht es nicht drum wo einer klippt aber wenn man einen Haken sozusagen mehrfach klippt dann ist es kein Rotpunkt/Pinkpoint mehr.
Allerdings wird der Stil meist in Touren verwendet, in denen es eh wurscht ist. |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 11:59
verschieden lange exen sind meiner meinung nach in ordnung und oft auch sinnvoll. ab etwa 50cm ist da aber eine grenze erreicht und auch bzgl. größe nicht mehr zu rechtfertigen (ich bin auch nicht der größte ) |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 12:04
haha, zum Beispiel die Route Baby Basher... Wurde weltweit insgesamt zwei Mal "richtig" geklettert: Von Toni Lamprecht (free solo) und von Adam Ondra (Pink Point). Alles andere war doch nur Beschiss... haha! |
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Thomas Zilch 


Beiträge: 293
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 12:17
das wird aber jetzt ganz genau ... der eine ist grösser, der eine kleiner usw... ein leidiges, weil eigentlich nebensächliches thema.
mir gings anfangs darum, ob man touren hier notieren sollte, die leichter sind als im führer angegeben.
so was kommt ja immer wieder vor.
denke, wenn man mal in einem grad unterwegs ist, kommen einem immer wieder so gurken unter, man freut sich weiß aber das da was ned stimmt, druckfehler o.ä.
aber ist es richtig, so ne gurke als aktuell schwerste route/boulder zu notieren? sollte man da nicht ehrlich zu sich selbst sein und sich eingestehen das sowas eigentlich gar nicht möglich ist? zb wenn der sprung fast 2 grade beträgt?
und wenn noch andere referenzmöglichkeiten zb im internet zur verfügung stehen? |
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Extremklettern.de Team 


Beiträge: 222
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 12:27
wenn wir infos zu falschen bewertungen bekommen, dann korrigieren wir die natürlich. aber ich denke, das ist auch in der community bekannt.
aber die datenbank ist inzwischen einfach so groß, dass man nicht alles kennen kann. da auch jedes mitglied touren eintragen kann, sind fehler immer möglich. aber wie gesagt, wir korrigieren, was uns mitgeteilt wird. |
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 12:37
Als Beispiel Zugabe an der Stadeltenne . Denn 5ten Haken kannst als nicht Riese nicht Klippen und wennst dann hinkommst kannst nimmer bzw. brauchst ihn nimmer. Auch nur mit langer Exe möglich |
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Thomas Zilch 


Beiträge: 293
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 12:56
neues thema: routen einbohren, feststellen das haken falsch, längere schlinge rein das clippbar, erstbegehung, schlingen weg |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 13:07
Für mich ist Klettern kein Wettkampfsport und Leistungen sind eh kaum vergleichbar. Mir ist wichtig, wenn ich etwas erzähle, ehrlich zu sein. Ansonsten will ich mir die Herausforderung Fels stellen und Routen klettern, weil sie mir gefallen und nicht um mit möglichst geringem Aufwand (weil 100% Liegefaktor) möglichst hohe Bewertungen abzugreifen. Darum würde ich mich nie an solchen Rankings beteiligen. Sie widersprechen komplett meiner Kletterphilosophie. Ich nutze das Routentagebuch als Backup. Zum Glück kann man es hier ja "geheim" führen! Schön fände ich, wenn die neu eingetragenen Routen dann nicht auf der Pinnwand erscheinen würden.
(PS: Die Vergleichbarkeit würde schon daran scheitern, dass ich mir für Katrins Rotpunktbegehungen z.T. nur Toprope eintragen würde, wenn ich ihre Erklärung richtig verstehe. ) |
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Tina Fraunholz 


Beiträge: 238
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 13:19
Also durch Verlängern der Exen entschärft man ein Tour schon psychologisch. Eber eben NUR psychologisch. Die Technik und Kraft bleibt die selbe. Und es es bleibt trotzdem ein Vorstieg. Bin aber trotzdem der Meinung, wenn man die Tour klettern kann, sollte man das eigentlich nicht brauchen.
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