Ehrlichkeit bei den Begehungen
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 09:37
jetzt hab ich 10 minuten gebraucht und in der Zwischenzeit wurden 10 andere Antworten geschrieben... |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 09:43
...und ich hab parallel ein Thema zu künstlichen Griffen eröffnet...
p.s.: die beiträge wurden aus einem anderen thema verschoben |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 09:58
Kannst meinen Beitrag da rüber verschieben wenn du meinst, dass er dort gut hin passt.
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:05
Was hab ich davon, wenn ich digital der volle Held bin? Wie Tina schon richtig geschrieben hat, nach ein paar gemeinsamen Klettertagen weiß man doch was der Kletterer so drauf hat.
Wenn ich gefragt werde wie schwer ich klettere antworte ich meist: 5er gehen fast immer |
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:19
Das mit den Erschließern ist ein wie mit den Autoren. Kaum hat man sein Werk fertig dann zerreißen sich die Kritiker darüber das Maul, selbst geschrieben haben sie aber meist noch nix.
Ich denke der Ton macht die Musik. Wenn einer sachlich vorträgt warum er die Route leichter/schwerer findet ist es doch kein Problem. Als Ersbegeher hat man ja nicht schon tausend angemalte Griffe, man ist oft motivierter......
Ich denke da sind beide Seiten gefordert, die Wiederholer sollten sachlich und konstruktiv kritisieren und die Erschließer auch mal Kritik annehmen können ohne gleich beleidgt zu sein.
Ich werde nix mehr veröffentlichen, ich schreib an den Fels den Tourennamen und das war es, dann sind die Wiederholer/Führerautoren selbst gefordert und ich muss mir kein gejammer mehr anhören. |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:33
@ Chris: Ja, das ist auch richtig. Vom Stoffei weiß ich, dass er oft die ersten Wiederholer einer Route nochmal fragt, wie sie sie bewerten würden. Er selbst sagt, er kann den Grad schwer einschätzen, weil man beim Einbohren und Projektieren ganz anders in die Route involviert ist als jemand, der sie einfach nur einhängen und auschecken muss... Wenn man aber einen Kletterführer* über sein Gebiet schreibt, muss man da Gewissenhaft ran gehen; ich finde, das macht er wirklich gut. Leider könnte man sich das Wegdefinieren irgendwelcher Griffe halt sparen...
Wenn so eine Definition im Kletterführer* steht, sollte man sich als Wiederholer dann halt bei jemandem informieren. Ich hab meine beiden 7b-Begehungen jeweils im Freundeskreis "absegnen" lassen, ob das so okay war und ob der Grad auch wirklich gerechtfertigt ist. Will das ja auch selbst wissen, besonders, wenns um die erste(n) Routen eines bestimmten Grades geht. |
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:38
Mit einer Anleitung zu klettern macht keinen Spaß, das ist dann wirklich ein Schmarrn.
Also da würde ich mir dann eine andere Route als erste in dem Grad suchen. |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:43
Es kommt drauf an... Bei einer Route hat es sich trotzdem gelohnt: Die Definition ist eher Formalität, die Schwierigkeit ist davor schon erreicht.
Wenn man allerdings gar nicht weiß, was man darf und was nicht, dann machts echt keinen Sinn mehr. Oder auch, wenn man sich während des Kletterns dauernd verkneifen muss, irgendeinen Wandbereich zu benutzen, ist ja auch blöd... |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:58
übrigens, eben diese soeben genannte Route: wärmste Empfehlung, um seine Fuß-/Projektiertechnik zu verbessern. Allerdings liegt die nicht grad auf dem Weg von der Fränkischen zu irgendeinem Urlaubsziel: Sexfinger, Zellerwand... |
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Tina Fraunholz 


Beiträge: 238
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Beitrag vom: 07.08.2014 - 10:59
Ja das mit dem Wegdefinieren kenne ich und finde ich auch nen totalen Schmarrn. Trotzdem muss man natürlich schon ehrlich auch wieder zu sich sein, wenn man tatsächlich auskneift.
Bei so engen Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, habe ich natürlich auch schon mal den einfacheren Weg gewählt, aber wenn man dann noch einmal einsteigt und den eigentlich gedachten Weg nimmt oder sich ausbouldert, kann das doch trotzdem eine nette Route sein. Aber eigentlich ärgert mich es, wenn die Routen so eng sind.
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