Borghauser Wand
Die Borghauser Wand bei Finnentrop wurde im Jahr 2008 von der DAV-Sektion Gummersbach, mit einem Erschließerteam rund um Fritz Blach, für das Klettern eingerichtet und ist schnell nach einem kurzen 10-minütigen Zustieg zu erreichen. Der Fels liegt schattig und von Bäumen geschützt in südwestlicher Richtung. Wer erst einmal gemütlich loslegen will, der kann sich zum Warmklettern an einigen Touren im 3. und 4. Schwierigkeitsgrad austoben. Der Schwerpunkt der Routen liegt allerdings im 6. und 7. Grad und geht bis zu knackigen Überhangtouren im 9. Schwierigkeitsgrad. Insgesamt gibt es eine üppige Auswahl von über 40 Routen mit einer maximalen Felshöhe von bis zu 30 Metern.
Das Kalkgestein erlaubt zahlreiche interessante Klettereien. Es handelt sich vorwiegend um steile Wandkletterei an schmalen Griffen und Leisten. Bestes Beispiel dafür ist der Genussspecht eine wirkliche Genusstour im 6. Grad. Großteils sind auch Kluftwände mit Kaminen, Löchern und Rissen mit interessanter Linienführung erschlossen. Im linken Bereich gibt es darüber hinaus einige Überhänge die athletische Kletterzüge erfordern. Der Fitnesstest als 7+ ist eine gelungene Tour für solch kraftvolle, athletische Züge über den wulstigen Überhang. Die Kaminrouten, die im mittleren Wandbereich liegen, erfordern dagegen einiges an Bewegungsgeschick und Stehvermögen. Der rechte Bereich der Wand hat dazu noch einige Plattenpassagen zu bieten.
Bitte die Felsköpfe aus Naturschutz nicht betreten.
Anfahrt: Von Altena oder Altenhundem die B 236 bis zum Abzweig Repetal/Helden. Hier in Richtung Repetal abbiegen und über die Bahngleise fahren, direkt hinter dem Bahnübergang ist links der Parkplatz.
Zugang: Vom Parkplatz zurück zur Bundesstraße, diese überqueren und dem Forstweg direkt nach links hoch folgen. Der Forstweg führt direkt über der Wand in den Wald. Nach etwa 350 m den Forstweg nach links verlassen. Nun befindet man sich direkt über der Wand, an der Hangkante weiter gehen und den Waldhang Richtung Bundesstraße nach unten absteigen, nach links in den Felskessel, wo man direkt zur Felswand gelangt.
<< Zurück zum Klettergebiet Sauerland
| Felsstatistik: |
| Routenanzahl: | 2 |
| Routen bis 5+: | 1 |
| Routen 6- bis 8+: | 1 |
| Routen ab 9-: | 0 |
| Leichteste Route: | 4+ |
| Schwerste Route: | 6+ |
| Gesteinsart: | Kalk |
| Wandhöhe: | 30 m |
| Zustieg: | 10 Min. |
| Ausrichtung: | |
| Kinderfreundlich: | Nein |
| Wetter: | |
|
|
Klettertopos vom Klettergebiet Sauerland *
Beliebte Klettergebiete
Oberammergau
(12 Felsen)
Bei Oberammergau gibt es ein paar schöne Felsen, die einen Besuch wert sind. Durch die Nähe zu München sind auch schon viele andere Kletterer auf
Ettringen
(52 Felsen)
Im Großraum Koblenz gibt es zwischen den Orten Mayen, Ettringen und Kottenheim alte Basaltseinbrüche, die sehr beliebt zum Kanten- und Rissklettern
Fichtelgebirge (Steinwald)
(11 Felsen)
Wenige Kilometer von der A93 entfernt befindet sich Friedenfels (BAB Ausfahrt Falkenberg). Hier findest Du das Fichtelgebirge mit dem Steinwald, das
Sardinien
(33 Felsen)
Sardinien liegt im ligurischen Meer (Mittelmeer), etwa 10 Kilometer südlich von Korsika. Mit 200km Länge und 120km Breite ist Sardinien allerdings
Thüringer Wald
(41 Felsen)
Im Zentrum Deutschlands befindet sich der Thüringer Wald, der für Kletterer unzählige Möglichkeiten bietet. Ob kurze Sportkletterrouten, steile