Hendrik B. 
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Beitrag vom: 20.03.2016 - 02:11
(Achtung, längerer Text ^_^)
Hallo (liebe? ) Community,
Ich bin der Hendrik und hab vor etwa effektiv 3 Monaten mit dem Bouldern angefangen,- einfach daher da es sich zeitlich viel flexibeler angehen lässt ohne auf einen Kletterpartner angewiesen zu sein.
Nach den ersten paar Sessions hab ich dann voll Feuer gefangen & möchte mich nun möglichst "effektiv" Entwickeln.
Ich hebe "effektiv" mal vor, da ich berreits die Erfahrung einer Überbelastung (Sehnenansatz Ellebogen) gemacht habe, was mich lehrte die Zeichen meines Körpers Wahr- und Ernst zu nehmen. Zum Glück konnte ich weiteres vermeiden (denke ich) & hatte mein Training entsprechend angepasst und einen Gang zurück geschaltet, mittlerweile kann ich wieder vollastig schmerzfrei klettern.
Anfangs war ich etwa 2x die Woche in der Halle, hab immer schon viel rumgelesen "wie" man sich am besten verbessern kann,- meist hieß es, "mehr Klettern", & schon von beginn an wollte ich am liebsten jeden Tag das auch tun, doch der Körper hat eben seine Grenzen und gewöhnt sich ja grad an völlig neue Belastungen/braucht Ruhephasen.
Mittlerweile kann ich nun meistens jeden zweiten Tag Bouldern gehen und boulder nun etwa um den Grad 6a rum. 5c immer öfters OnSight, 6b war denk ich das schwerste Problem.
Aber ich geh auch nicht jedes mal an die Maximalgrenze, sondern Boulder auch gern einfach darunter, um so dort technisch sauberes Klettern besser umsetzen zu können.
So das wäre ungefair der Stand an dem ich nun bin & nun zu dem wo ich gern von Euch Ratschläge & Tipps annehmen kann/möchte.
Wie mach ich von dem Punkt aus am besten weiter,
Auf was sollte ich achten,
Welche allgemeinen Tipps und Hinweise könnt Ihr geben?
Vorallem in Bezug auf meine nächsten Ansätze:
Meine überlegungen soweit sind:
- Ich will an den "zwischentagen" Trainieren,- und zwar einmal Dehnübungen (Arme, Beine (Spagat)
Desweiteren Bauch-(Situps) sowie Beinkraft(Kniebeugen)
Und allgemein Kondition, Joggen,- mein leichter Hüftspeck soll runter, allein schon der Optik wegen 
- Oberkörperkraft baut sich von alleine durchs Klettern viel auf natürlich, aber das möchte ich durch gelegentliche kleine Einheiten an der Stange,den Dynos(die ich heute komplett rauf geschafft habe), sowie Fingerkraft an den Leisten (sehr behutsam!) unterstützend trainieren.
- Ein weiterer Punkt um den ich mir Gedanken mache (weil das immer beim Training mit angesprochen und teils auch als essentiell genannt wird) ist die Ernährung.
Das ist auch etwas schwieriger für mich; aufgrund von Allergien kann ich nichts an frischem Obst oder auch teils Gemüse essen.
Allgemein Kochen tu ich (für mich alleine) auch einfach nicht gern, da es mir ein zu großer Zeitaufwand ist.
Ergo wird häufiger Bestellt (Chinesisch/Thai), Döner, Tiefkühlpizza oder Dosengerichte (Linsen/Bohnen/ChiliConCarn).
- Glücklicherweise hab ich mir teils das Wassertrinken gut angewöhnen können, beim Sport sowieso, & auch sonst geht 1-1,5l am Tag gut,- allerdings trinke ich leider viel zu gern auch Energydrinks, die ja seeehr Zuckerlastig sind & ich da immer wieder überlege wie/ob die sehr dem Training entgegen arbeiten :s ^_^ - Aber ich finde keine gute Alternative iwie, & nur Wasser geht einfach auch nicht.
Ich bin Körperlich mit meinen ca. 1,76 auf ~63kg schon immer mit einer eher athletischen Figur am Start, jetzt mit 26 hat sich in den letzten 1-2 Jahren eben ein kleiner Ring angesetzt, aber als sonst all die Jahre zuvor eher in richtung exzessiver Gamer mit großem Colakonsum war das nicht verwunderlich.
Zuletzt möchte ich nun doch auch mal schauen ob ich einen Partner fürs gelegentliche TopRope oder Leadklettern finde,- da dies vorallem für die Muskelausdauer vom Trainingsaspekt her besser sein soll & eh auch der Erfahrung wegen.
Wenn sich mein Fortschritt in den nächsten 3 Monaten ähnlich gut entwickelt, wäre es dann im Sommer auf jedenfall im Kopf auch wirklich raus an den Fels zu gehen, ob Boulder oder mit Seil ergibt sich dann.
Aber meine Physiotherapeutin auf der Arbeit meint eh, dass die Muskeln, bzw vorallem die Sehnen ihr gutes halbes-, bis dreiviertel Jahr eben auch brauchen um sich an die ganzen neuen Belastungen zu adaptieren.
Ich weiß das war nun irgendwie viel Text & ich hoffe / bzw bin dankbar für jeden der sich das durchgelesen hat und mir den ein oder anderen Ratschlag an die Hand geben kann. :)
So verbleib ich mal & bin auf Feedback, Tipps oder Fragen gespannt!
lg
Hendrik |