Stierberger/Münchser Wand
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 11:52
Der Parkplatz wird wohl zum campieren verwendet und das nicht zu knapp. Der Jagdpächter und Waldeigentümer kochen vor Wut.
Es gibt soviele günstige Campingmöglichkeiten bzw. es ist einfach so dämlich auf einem Klettererparkplatz zu übernachten.... |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 13:04
ja, sowas verstehe ich auch nicht. die fränkische hat wie viele andere klettergebiete auch damit zu kämpfen, dass keine weiteren felsen gesperrt werden. mit diesem verhalten schüttet man nur öl ins feuer für felssperrungen.
was ich als unverständlich finde, dass viele kletterer in ihrem heimgebiet auf solche problemfälle achten, während in fremden gebieten kaum verständnis herrscht (siehe diskussion magnesiaverbot in der pfalz). |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 16:42
Hey Kalle, man muss nicht für alles Verständnis haben ( siehe Magnesiaverbot, finde ich total lächerlich, aber "die Gedanken sind frei"). Man muss sich nur dran halten oder das Gebiet meiden. |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 17:53
Nö, Verständnis muss man nicht für alles haben, aber vielleicht mal gefundene Kompromisse ohne großes Hinterfragen akzeptieren.
In den wenigsten Fällen sind es die einheimischen Kletterer, die am Weißenstein durch die Wiese laufen, an der Münchser Wand campen, bis zum Sonnenuntergang klettern und dann durch den Wald maschieren, den Förster blöd anquatschen oder eben in der Pfalz Magnesia verwenden.
Durch Unverständnis und zu intensivem Hinterfragen signalisiert man eine geringe Akzeptanz gegenüber getroffener Kompromisse und unterstützt dadurch indirekt, dass sich andere Kletterer eben nicht an die Regeln halten. Felssperrungen sind dann die Folge  |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 18:27
Das sehe ich anders. Hinterfragen hat noch nie geschadet.
Etwas, das wirklich sinnvoll ist, hält dem Stand. Verlogene Argumentationen kommen ins Schwanken. Hinterfragen und Disskutieren muss in einem freien Land unter mündigen Menschen IMMER erlaubt und eigentlich sogar erwünscht sein. Das gilt für Regeln im eigenen Klettergebiet genauso wie für die in einem anderen.
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 18:39
Solange geschlossene Kompromisse immer wieder hinterfragt werden, werden die Kompromisse auch gebrochen. Die Folge sind....
Man muss Kompromisse auch mal so akzeptieren, wie sie ausgehandelt wurden (ich weiß schon, müssen tut man gar nichts ) |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 16.07.2014 - 19:15
Erstmal ging es in dem von dir genannten Bsp. um das Hinterfragen der Argumentation und nicht des Kompromisses.
Zweitens ist ein offenes Hinterfragen DIE Gelegenheit für die Locals mit ehrlicher Argumentation zu überzeugen, was wiederum die Akzeptanz erhöht.
Drittens sind es meistens die, die nicht hinterfragen und disskutieren, sondern denen einfach nur alles egal ist, die sich nicht an Regeln halten.
Viertens bin ich aus Rücksicht auf die einheimischen Kletterer zu vielem bereit, solange ich mich nicht verarscht fühle.
Aber ich denke, da kommen wir nicht zusammen. |
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