Bouldern auf der Haardt bei Bad Dürkheim:
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Hartwig Pudzich 


Beiträge: 142
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Beitrag vom: 06.12.2013 - 07:32
Guten morgen,
in Boulderhallen sollte auch ein Magnesiaverbot ausgesprochen werden - da bekommt man ja fasst eine Staublunge ;).
@Anna:
bei Interesse - die wissenschaftlichen Arbeiten von Geologen über die Auswirkungen von Magnesia auf Sandstein kann ich dir gerne organisieren.
Wer schon mal in Sandstein geklettert ist, weiß das Sandstein bei Feuchtigkeit leichter bricht, nicht umsonst wird einem das an vielen Stellen soweit mitgeteilt (Führer, Berichte, sonstige Informationsquellen (Internet, etc.)).
Natürlich sollten, ein paar weiße Flecken am Felsen, im Angesicht von Problemen wie Überbevölkerung, schwinden von Naturräumen, Klimawandel, etc. nicht tragisch sein - ABER gegen den diese großen Probleme anzugehen, ist entweder sehr zeitaufwändig (nicht primär erstrebenswert für einen Politiker der wieder gewählt werden will), oder man kämpft gegen sehr starke Gegner (Industrie, Gesellschaftliche Gegebenheiten, etc...). Dementsprechend ist ein kleiner Gegner, wie z.B. Kletterer sehr dankbar, nicht umsonst konnte man in den 90er Jahren in der Nordeifel, sehen das vor jeder neu erteilten Genehmigung den Braunkohletagebau in NRW zu erweitern, auch regelmäßig eine verschärfung der Kletterverbote in NRW geschehen ist.
Selbst in Gegenden, und auch Kulturen, die das schätzungsweise entspannter sehen sollten (Frankreich (Fontainebleu), Nordamerika (Horsetooth, Joe s Valley, etc.), Südafrika (Rocklands)) - gibt es mittlerweile Sperrungen, bzw. auch Sperrungsandrohungen wg. Magnesia!!!
Nicht umsonst hat der AccessFunds vor einiger Zeit ein Video mit Matt Wilder erstellt das auf die Problematik hinweist.
Grüße
Hartwig |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 06.12.2013 - 10:32
@Michael Maue:
Doch, ich habe es glaube ich sehr gut verstanden.
Klar sind nicht alle Kletterer gegen Chalk, aber einige, und die wollen ihre Position durchsetzen.
Wie ich schon schrieb, vielleicht zu recht, aber das wäre zu beweisen.
Gefärbtes Chalk, das im Gegensatz zu früher heute bestimmt in guter Qualität herstellbar wäre, wäre kein optisches Problem mehr.
Und das optische Problem ist das einzige Argument (ausser den kletterinternen Argumenten), dass ich euren Ausführungen entnehmen konnte.
Glaube mir, ich bin nicht so blöd, dass ich eure Ausführungen nicht verstehe.
Was du nicht verstanden zu haben scheinst ist, dass es mir gar nicht darum geht, wer am längeren Hebel sitzt oder ob man sich an das Chalkverbot halten soll oder nicht.
Mir geht es nur darum, Motivationen, Ehrlichkeit und Fundiertheit der Argumentation zu hinterfragen.(s. Anfang)
Und dieses Hinterfragen ist hier leider kläglich gescheitert bzw war sehr aufschlussreich.
@Hartwig: Das immer die Schwächsten als Bauernopfer herhalten müssen, ist klar. Das war schon immer so. Ich glaube aber trotzdem, dass man sich noch mehr zum Opfer macht, wenn man sich verbietet zu hinterfragen.
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Chris Bauer 


Beiträge: 322
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Beitrag vom: 06.12.2013 - 12:06
Es gibt sogar in der Fränksichen zwei Felsen mit einem behördlich verfügten Chalkverbot . Hier kann ich mit Sicherheit sagen, daß sich das kein Kletterer gewünscht hat. Deine Vermutung, daß das Chalkverbot in der Pfalz nur von den Kletterern und nicht von den Behörden gewünscht ist kann ich deshalb nicht nachvollziehen.
Wie vernünftig manche Einschränkung ist steht sicherlich auf einem anderen Blatt. |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 06.12.2013 - 12:15
Die Kletterer fordern das Verbot nicht, sondern sie unterstützen es, um ihr Klettergebiet zu erhalten 
Auch in Franken hatten nicht die Kletterer das Zonensystem oder befristete Felssperrungen gefordert |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 01.03.2015 - 15:53
Ein echt cooles Statement eines pfälzer Kletterers, der sich nicht mehr beweisen muss, was für ein toller Hecht er ist. Erinnert mich ein bisschen an Martins Haken -dazu -bohren.
www.pfalz-klettern.de/forum/index.php/topic,3110.0.html |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 01.03.2015 - 18:22
Ja, super Beitrag. Mich erinnert das an den fränkischen Möchtegern-Kletterguru Herrn L., der die Haken sehr hoch bohrt und für seine Erstbegehungen Schlingen einfädelt. Natürlich werden die dann nach der Erstbegehung entfernt
Oder Haken, die zum Ausbouldern gebohrt und anschließend entfernt werden. |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 01.03.2015 - 20:14
Das Thema (von dem link) finde ich durchaus interessant. Könnte man hier auch mal erörtern.
aber das Niveau lässt voll zu wünschen übrig. |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 01.03.2015 - 22:22
Meinst du das Niveau des ersten Beitrages oder das der Diskussion? |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 02.03.2015 - 05:11
Niveau hin, niveau her....Fakt ist, dass hier ein "Problem" von verschiedenen Interessensgruppen(Nabu, Kletterer, Boulderer, Wanderer, Kreisverwaltung...) hochstilisiert und dramatisiert wird. Ich bin auf der Haardt in 5 Minuten von meinem Haus weg, laufe dort mit meinem Hund fast täglich, bouldere dort wöchentlich, treffe kaum Mit-Boulderer, manchmal ein paar "alte" Spaziergänger...die meisten Felsen liegen so im Wald versteckt, dass man sie kaum sieht, am Heidenfels als "Aussichtspunkt" etwas höher frequentiert, dort geht der "Boulderbetrieb" seit Jahren gen null...Die Umweltzerstörungen durch die Waldarbeiten durch dass Forstamt und Verwaltung (Breitspurschlepper, etc.) sind um ein VIELFACHES höher, als die 3-5 Chalkdeppen , die Ihr Pulver nicht wegputzen...da oben steht auch ein 100m hoher,15m Durchmesser-Beton-Funkturm, was wurde für diesen Bau betoniert, platt geholzt und und und
Wie gesagt, da profilieren und steigern sich eine Handvoll "Verbohrte" und "Ich-muss-die-Welt-Retten-Retter" rein, anstatt genügsam den Wald und Fels als Erholungsort für alle Menschen zu sehen und lieber mit nem Fahrrad hinzufahren, als mit nem Jeep oder Mercer an die Lindemannsruh (Forsthaus) und einen auf Fels- und Naturerhalter zu machen...mit anschließendem Schnitzelessen und Schoppe saufen...! |
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 02.03.2015 - 17:06
@Anna: ich meine einige antworten auf den ersten beitrag. zu persönlich genommen und nicht sachlich weiterdiskutiert.
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