Martin Grulich 


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Beitrag vom: 20.03.2016 - 20:54
Hallo Hendrik,
erst mal finde ich, das Du in Deiner recht kurzen Kletterkarriere einen ziemlich guten Einstieg geschafft hast
Wie Du an den verschiedenen Antworten siehst, gibt es oft verschiedene Wege, die zum Erfolg führen und die Du möglicherweise selbst ausprobieren musst. Hinterher bist Du dann schlauer oder auch nicht...
Wir beide haben übrigens einige Gemeinsamkeiten. Ich habe Deine Körpergröße und Dein Gewicht und bin auch Allergiker . Auch mache ich mir ähnlich viel Gedanken zum Thema Klettern, wie Du. Und Gamer bin ich auch .
Zitat: Mittlerweile kann ich nun meistens jeden zweiten Tag Bouldern gehen und boulder nun etwa um den Grad 6a rum. 5c immer öfters OnSight, 6b war denk ich das schwerste Problem.
Aber ich geh auch nicht jedes mal an die Maximalgrenze, sondern Boulder auch gern einfach darunter, um so dort technisch sauberes Klettern besser umsetzen zu können.
Ich denke, Du machst das schon richtig. Öfters, als jeden 2. Tag zum Bouldern gehen würde ich nicht. Dazwischen kannst Du höchstens noch Laufen und Ausgleichstraining machen. Falls Du zu viel machst, geht die Leistung und Motivation zurück oder Du verletzt Dich. Wie oft und wie schwer Du letztendlich trainieren kannst, musst Du selber rauskriegen. Dazu gehören dann auch mal kleine Verletzungen und Leistungseinbrüche. Das passiert halt, wenn man an die Grenzen geht. Aber anders kannst Du Dich nicht kennenlernen.
Zitat: - Ich will an den "zwischentagen" Trainieren,- und zwar einmal Dehnübungen (Arme, Beine (Spagat)
Desweiteren Bauch-(Situps) sowie Beinkraft(Kniebeugen)
Gerade beim Bouldern sind die Schultern verletzungsanfällig. Hierfür gibt´s z. B. Dips, Liegestütz und den Superman. Dehnübungen für Die Schultern sind auch sehr wichtig.
Zitat: - Ein weiterer Punkt um den ich mir Gedanken mache (weil das immer beim Training mit angesprochen und teils auch als essentiell genannt wird) ist die Ernährung.
Gerade beim Essen sind ja die Geschmäcker verschieden und die Leute am Fels mampfen alles mögliche von nix über Schokolade bis Obst und Gemüse. Ich persönlich esse Bananen und Doppelkekse auch während des Kletterns. Eigentlich esse ich laufend was . Ich trinke Wasser oder Apfelschorle. Vedünnte Fruchtsäfte sollen auch gut sein. Besonders Kirschsaft wird seit einiger Zeit empfohlen.
Wichtig:
Leicht verdauliche Kohlenhydrahte (Doppelkekse, Banane, Brot) und leicht verdauliches Eiweiß (Milch) sollen direkt nach dem Training eingenommen werden. Also am besten Kletterschuhe* aus und futtern . Das beschleunigt die Regeneration.
Zitat: Zuletzt möchte ich nun doch auch mal schauen ob ich einen Partner fürs gelegentliche TopRope oder Leadklettern finde,- da dies vorallem für die Muskelausdauer vom Trainingsaspekt her besser sein soll & eh auch der Erfahrung wegen.
Kletterpartner, die zu einem passen, sorgen vor allem für sehr viel mehr Spaß bei der Sache! Und von manchen kannst Du auch was lernen. Und die Motivation ist besser.
Wünsche Dir viel Spaß, Erfolg und gute Kletterpartner und gehe raus an den Fels. Das lohnt sich
Gruß Martin |