Markierung Beal Seil
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Ausrüstung
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Andi Müller 

Beiträge: 25
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Beitrag vom: 13.08.2015 - 21:20
früher oder später schneidet man doch eh mal ein paar meter ab, wenn sie durchgewetzt sind, dann stimmt die markierung auch nicht mehr. finde ich wesentlich gefährlicher |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 13.08.2015 - 22:37
Beim Abseilen steckt man ein Seilende durch den Abseilhaken, verbindet die Seilenden mit einem Sackstich, schießt das Seil doppelt auf und und wirft es dann runter. Da hat man dann automatisch die Seilmitte beim Abseilhaken. Wenn der Seilpartner etwas mithilft, geht das problemlos. Geht aber auch alleine ganz gut.
Wenn ich mir nicht sicher bin, ob das Seil umgelenkt auf den Boden reicht, kann ich mir vor dem Losklettern in die Seilmitte einen Knoten machen (Ermitteln der Seilmitte wieder durch doppeltes Aufschießen). Ist zwar etwas umständlich, aber wann kommt das schon vor.
An Seil, Schlingen und Expressschlingen mache ich wegen dem Kleber auch kein Tape. Könnte mir auch vorstellen, dass eine getapte Mittelmarkierung in Halbautomaten zu Problemen führen kann.
Gruß Martin |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 13.08.2015 - 23:10
Nein, heute verknotet man die Seilenden nicht mehr. Das Seil kann sich verheddern und so beim Abseilen zu einem Problem werden.
Heute macht man in jedes Seilende getrennt einen Sackstich. Dann wie beschrieben beide Seilenden gleichzeitig nach unten ablassen. So hat man automatisch die Seilmitte oben. |
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Martin Grulich 


Beiträge: 1067
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Beitrag vom: 14.08.2015 - 11:24
Hallo Kalle,
danke für die Korrektur!
Ja, leuchtet mir ein. Die getrennten Seilenden können beim Abseilen auch viel besser auskrangeln
Gruß Martin |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 14.08.2015 - 11:53
Genau, macht man seit etwa 10 Jahren so (wurde also während Deiner kletterfreien Zeit umgestellt ) |
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