Prusikknoten (Bericht von Extremklettern.de)
Der Prusikknoten hat beim Klettern viele Einsatzmöglichkeiten. Die Funktionsweise des Knotens entspricht einem Klemmknoten, der sich im lockeren Zustand einfach schieben läßt, aber bei einer Sturzbelastung blockiert.
Der Prusik wird beispielsweise als Absturzsicherung beim Abseilen oder bei der Bergrettung eingesetzt. Auch um an einem Fixseil ohne Steigklemmen nach oben zu steigen, leistet der Prusik gute Dienste.
Damit der Knoten zuverlässig blockiert, sollte die Prusikschlinge maximal den halben Durchmellser als das Seil haben, um das der Prusik gelegt wird. Für die einfachste Variante des Knotens, den Kurzprusik, verwendet man ein ca. 80cm lange und 5mm starke Reepschnur. diese verknotet man an den Enden mit einem Sackstich. Nun wird die Knickstelle der Schlinge an das Seil gelegt und der Knoten zweimal um das Seil gewickelt und dabei jeweils durch die Knickstelle gesteckt. Der entstandene Knoten rutscht leicht auf dem Seil und blockiert bei einem ruckartigen Zug an der Prusikschlinge.
Die genau Handhabung wird bei einem erklärt.Als Extremklettern.de Mitglied kannst Du einen Kommentar zum Thema schreiben
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