Klettertraining - muss es sein?
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Trainingslehre
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 12.04.2012 - 17:39
Ich beneide Dich dafür, so oft klettern zu können. Leider muss ich erst mal eine Stunde mit dem Auto fahren, bis ich zum nächsten Felsen komme. Diese Gebiete sind aber auch nicht das wahre. In die Fränkische sinds schon eineinhalb Stunden
Schnell am Abend mal klettern fahren ist also nicht, deshalb bin ich für die Halle sehr dankbar (auch wenns natürlich nur ein schlechter Ersatz ist).
Noch kurz was zum Campus. Also, ich seh es nicht so, dass das Campus ein notwendiges übel ist. Mir macht das Campus echt Spaß, vor allem, weil man sehr gezielt trainieren und die Trainingserfolge gut nachvollziehen kann. Ich hab mir noch nie dabei weh getan und noch nie negative Erfahrungen gemacht. Also, warum sollte ich mich nach dem Klettern nicht noch eine Stunde ans Campus hängen... |
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 12.04.2012 - 20:07
Hi Kalle, ist es nicht dann sinnvoller erst ans Campusboard* zu gehen (natürlich nach dem Aufwärmen) und Max.-kraft zu trainieren? Könnte mir vorstellen, dass das dann wesentlich effektiver ist, weil deine Muskeln noch nicht müde sind und du wirklich in den maximalen Bereich kommst. Ich würde immer erst schwer bouldern (also Max-kraft und Max-kraftausdauer trainieren) und dann Ausdauer, wenn ich beides an einem Tag mache. Ersten denke ich, dass es effektiver ist und zweitens ist dann auch die Verletzungsgefahr bei maximalen Bewegungen geringer. Campusboard* mit müden Knochen halte ich für nicht ganz ungefährlich, auch wenn du dich noch nicht verletzt hast. |
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Kalle Demetz 


Beiträge: 3324
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Beitrag vom: 12.04.2012 - 21:33
Generell hast Du recht, aber ich mache am Campus kaum Maximalkraft (ich weiß, ist untypisch. Die Meisten reißen sich einen ab...). Ich versuche, die Übungen möglichst so zu dosieren, dass ich 6 Serien a 6 Wiederholungen schaffe (80%-90%) - ggf. mit Gewichtsentlastung.
Auch versuche ich, die einzelnen Muskelgruppen getrennt zu trainieren um Verletzungen zu vermeiden (Hängeübungen an schmalen Leisten, Klimmzüge an der Stange bzw. breiten Leisten).
Und meist klettere ich an den Tagen, an denen ich noch ans Campus geh micht so schwer.
Aber ich sehs sowieso nicht so verbissen mit dem Trainieren - so gut werd ich nie mehr werden, dass ein Grad hin oder her was ausmacht |
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 16.04.2012 - 12:15
Also ich glaube auch nicht ans Campusboard.
Ich seh das so wie Anna. Bis zu einem gewissen Grad braucht man es nicht bzw. habe ich es noch nicht gebraucht. Auch darüber bringt bouldern viel mehr.
Wie es Dave MacLeod sagt: "Am Campusboard* trainiert man Campusboarden."
Die Kraft die man dabei aufbaut können sowieso die wenigsten Leute am Fels umsetzten weil ihnen die nötige Technik fehlt.
Ich kenn Leute die können einarmige Klimmzüge, weil sie gezielt auf diese hintrainiert haben, und klettern nur 8er. Wenn das nicht der Inbegriff von unnützer Kraft ist weiss ich auch nicht. Adam Ondra kann angeblich keine.
Soviel zu Kraft |
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 06.05.2012 - 09:42
es geht ja auch nicht zwingend um maximalkraft sondern eher um kraftausdauer |
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 13.05.2012 - 17:52
Kraftausdauertraining am Campusboard?
Sinnlos.
Da klettert man am besten einfach Routen dann trainiert man wenigstens alles mit. |
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Martin Hagn 


Beiträge: 809
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Beitrag vom: 16.05.2012 - 17:03
ich finde isoliertes training sinnvoller, denn die belastung die du am campus hast wirst du mit routen klettern nicht schaffen |
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 19.05.2012 - 18:35
Wenn man Routen klettert die diese Kraft nicht verlangen warum sollte man das dann trainiern am Campusboard?
Und das ist auch genau das worauf ich hinaus wollte. Die wenigsten "Hallenkletterer" haben auch nur annähernd eine so gute Technik dass sie sich mit Campusboard* oder Krafttraining beschäftigen sollten, trotzdem machts jeder.
Wenn du mir sagst beim bouldern oder in einer wirklich harten Routen ist die Belastung nicht hoch genug dann kletterst du zu leichte Boulder und Routen. Das ist auch keine Seltenheit weil sich die meisten Leute garnicht in Routen die wirklich an ihrer Grenze liegen einsteigen trauen weil die meisten viel zu viel Angst vor Stürzen oder Versagen haben.
Krafttraining bringt wenig wenn du stattdessen Klettern/Bouldern gehen könntest wo du gleich deine (Fuß)technischen und taktischen Defizite mittrainierst. Ganz zu schweigen von der Psyche. Felsklettern hat sehr wenig mit Hallenklettern zu tun und genau das sieht man auch immer wenn man die bouldernden Hallenhelden draußen dann in 5er Routen herumfluchen sieht.
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Markus M 

Beiträge: 52
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Beitrag vom: 19.05.2012 - 18:37
Wenn man Routen klettert die diese Kraft nicht verlangen warum sollte man das dann trainiern am Campusboard?
Und das ist auch genau das worauf ich hinaus wollte. Die wenigsten "Hallenkletterer" haben auch nur annähernd eine so gute Technik dass sie sich mit Campusboard* oder Krafttraining beschäftigen sollten, trotzdem machts jeder.
Wenn du mir sagst beim bouldern oder in einer wirklich harten Routen ist die Belastung nicht hoch genug dann kletterst du zu leichte Boulder und Routen. Das ist auch keine Seltenheit weil sich die meisten Leute garnicht in Routen die wirklich an ihrer Grenze liegen einsteigen trauen weil die meisten viel zu viel Angst vor Stürzen oder Versagen haben.
Krafttraining bringt wenig wenn du stattdessen Klettern/Bouldern gehen könntest wo du gleich deine (Fuß)technischen und taktischen Defizite mittrainierst. Ganz zu schweigen von der Psyche. Felsklettern hat sehr wenig mit Hallenklettern zu tun und genau das sieht man auch immer wenn man die bouldernden Hallenhelden draußen dann in 5er Routen herumfluchen sieht.
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Anna Witt 


Beiträge: 985
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Beitrag vom: 30.05.2012 - 21:25
Ausserdem dachte ich, hier ginge es allen nur um Spass beim Klettern. Zumindest in der Diskussion: Plastik oder Fels? kam das so rüber. (Obwohl mir Fels bei JEDEM Wetter über -5°C mehr Spass macht als Halle!)Mir macht Klettern und Bouldern einfach auch tausendmal mehr Spass als Campusboarden! |
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